Aktuelles

27.01.2018

Doppel-Wechsel bei der Feuerwehr

Einen kompletten Führungswechsel gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr Urspringen. Stefan Seim steht der Wehr in Zukunft als erster Kommandant vor, Gerhard Kasamas leitet den Verein als erster Vorsitzender.

Die beiden lösen Anton Wiesner ab, der das Amt in Personalunion innehatte.

 

Bei der Wahl wurde am Samstagabend von den 37 wahlberechtigten aktiven Feuerwehrleuten Stefan Seim mit 33 Stimmen, bei vier Enthaltungen, gewählt. Das Amt des zweiten Kommandanten hat ab sofort Andreas Krug inne, der 36 Stimmen auf sich vereinigen konnte. Per Akklamation wählten die Vereinsmitglieder anschließend ihre Vorstandschaft, der neben Gerhard Kasamas als erstem Vorsitzenden Norman Jeßberger als zweiter Vorsitzender, Kassier Martin Krug und Schriftführer Michael Kratzer angehören.

 

Zuvor wurde dem bisherigen Kassier Andreas Burk von Kassenprüfer Fabian Albert eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt, sodass die alte Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.

 

Eingangs lieferte der bisherige zweite Vorsitzende Sebastian Pemsel einen Rückblick auf die Vereinstätigkeiten im letzten Jahr ab. Neben Festbesuchen standen eine Winterwanderung mit Weinprobe und ein Infonachmittag zur Gründung einer Kinderfeuerwehr auf dem Programm.

 

17 Einsätze im Jahr 2017

 

In seiner Funktion als Kommandant berichtete Anton Wiesner von 17 Einsätzen im abgelaufenen Jahr, wodurch die Wehr auf 249 Einsatzstunden kam. Außerdem legten zwei Gruppen mit jeweils neun Teilnehmern die Leistungsprüfung Löscheinsatz ab, während mit Luisa Brack, Nikolas Schulz und Kai Rapps drei Nachwuchskräfte die Truppmannausbildung erfolgreich absolvierten.

 

Stefan Seim, der sich als Jugendwart seit zehn Jahren um den Nachwuchs kümmert, konnte die stolze Anzahl von 13 Jugendlichen vermelden, darunter drei Mädchen. Insgesamt haben die Nachwuchskräfte 45 Übungen absolviert. Aber auch die Jugendleistungsprüfung, die Teilnahme an zwei Jugendwandertagen, eine 24-Stunden-Übung im Sommer, die Teilnahme am Ferienprogramm der Verwaltungsgemeinschaft und die Beteiligung am Urspringer Adventsbasar zählten zu den Aktivitäten.

 

Für die im Mai 2017 gegründete Kinderfeuerwehr gab Katharina Krug einen kurzen Überblick. Den „Löschdrachen“ gehören 13 Kinder an, die sich einmal pro Monat zur altersgerechten Übung treffen.

 

Einstimmig beschlossen die Mitglieder verschiedene Satzungsänderungen. So können beispielsweise künftig Kinder ab sechs Jahren Mitglied bei der Feuerwehr werden. Zudem sollen die Vorstandswahlen alle drei Jahre stattfinden und nicht wie bisher im Sechs-Jahres-Rhythmus. Die Dienstzeit des Kommandanten bleibt jedoch bei sechs Jahren. Außerdem ist die Einladung zur Jahreshauptversammlung künftig auch in digitaler Form möglich.

 

In seinem Grußwort ging Bürgermeister Volker Hemrich auf die innerörtliche Beschilderung ein. Bislang ist das Feuerwehrgerätehaus nicht ausgeschildert. Sobald jedoch der Bauhof, der sich in unmittelbarer Nähe befinden wird, fertiggestellt ist, werden beide Gebäude bei der Beschilderung mit aufgenommen.

 

Der neue Kreisbrandinspektor Michael Rohm zeigte sich von der Urspringer Jugendarbeit beeindruckt. „Hut ab, was hier geleistet wird“, lobte Rohm die Jugendwarte.

 

Alarmierung per Handy

 

In der abschließenden Diskussionsrunde gab Martin Krug dem Kreisbrandinspektor mit auf den Weg, dass dringend Ausbildungsplätze für Gruppenführer benötigt werden. Zudem regte er an, dass die Alarmierung durch die Leitstelle per Handy forciert werden sollte. Dadurch könnte sich die Gemeinde die Anschaffung zahlreicher neuer Digitalfunkempfänger sparen.

Quelle: Main Post

Führungsmannschaft:

 

 

1. Kommandant: Stefan Seim;

2. Kommandant: Andreas Krug;

 

1. Vorsitzender: Gerhard Kasamas;

2. Vorsitzender: Norman Jeßberger;

 

Kassier: Martin Krug;

Schriftführer: Michael Kratzer;

 

 

Beisitzer: Sebastian Pemsel, Marcus Pietschmann,

Benedikt Sendelbach, Fabian Albert, Tim Ehrenfels und

Kilian Sendelbach;

 

 

Kassenprüfer: Franziska Pemsel und Karlheinz Kasamas

 

 

 

Ehrungen:

 

 

10 Jahre Vereinszugehörigkeit:

Kilian Sendelbach, Nico Wiesner, Thomas Merkle;

 

 

 

20 Jahre Vereinszugehörigkeit:

Manuel Weßner, Michael Kratzer.

Quelle: Mainpost

 

27.01.2018

Anton Wiesner und Peter Kratzer verabschiedet

Bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Urspringen verabschiedete Bürgermeister Volker Hemrich Kommandant Anton Wiesner und seinen Stellvertreter Peter Kratzer im Kreise ihrer Kameraden.

Beide hatten angekündigt, dass sie bei den Wahlen nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Anton Wiesner trat 1981 der Feuerwehr bei. Zunächst betätigte er sich als Jugendwart, ehe er von 1988 bis 2000 das Amt des stellvertretenden Kommandanten innehatte. Seit Mai 2000 stand er der Wehr als erster Kommandant vor. Während in seine Amtszeit als Stellvertreter unter anderem der Bau des neuen Feuerwehrhauses fiel, wurden in den letzten 18 Jahren zahlreiche wichtige Anschaffungen vorgenommen. Hierzu zählen das Löschfahrzeug im Jahr 2001, ein neues Mehrzweckfahrzeug und eine Wärmebildkamera. Aber auch der Umbau der Duschen zur heutigen Atemschutzwerkstatt und die Organisation zahlreicher Feuerwehrfeste verantwortete Wiesner in seiner Amtszeit. In Personalunion bekleidete er seit 2012 auch das Amt des Vorsitzenden. „Für deine großen Verdienste möchte ich mich recht herzlich bedanken“, sagte Hemrich und überreichte einen Präsentkorb.

 

Peter Kratzer gehört der Urspringer Wehr seit 1999 an. Seit Mai 2011 hatte er das Amt des stellvertretenden Kommandanten inne. „Du hast die Zukunft der Feuerwehr mitgestaltet“, lobte das Ortsoberhaupt die Verdienste Kratzers, der die Ausbildung zum Atemschutzträger absolviert sowie zahlreiche Weiterbildungen für die Kameraden initiiert und geleitet hat. Auch er erhielt für seine knapp siebenjährige Dienstzeit einen Präsentkorb.

 

Auch Kreisbrandmeister Jan Eichner hatte es sich, trotz eines zweiten Termins an diesem Abend, nicht nehmen lassen, kurz in Urspringen vorbeizuschauen und sich persönlich vom scheidenden Kommandanten zu verabschieden. „Ich möchte mich für deine 18-jährige Tätigkeit als Kommandant bedanken. Es herrschte immer ein sehr freundschaftlicher Ton“, erklärte Eichner und wünschte der neuen Mannschaft viel Erfolg.

Quelle: Main Post

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