Aktuelles

23.01.2019

Feuerwehrauto erstrahlt in neuem Glanz

Das Löschfahrzeug der Urspringer Feuerwehr erstrahlt in neuem Glanz. Die Umrisse des Fahrzeugs wurden komplett mit reflektierender Folie beklebt, außerdem wurden an den beiden Seiten gelbe Flächen mit fluoreszierender Folie angebracht. Dies alles haben Valentina und Sergej Baum von der Firma "Car Skinz", die seit August vergangenen Jahres im Urspringer Gewerbegebiet "Am Schmiedsberg" beheimatet ist, völlig kostenfrei erledigt.

 

 

"Eigentlich hatte ich angefragt, was die Markierung der Konturen kosten würde", erinnert sich Feuerwehrkommandant Stefan Seim an die ersten Kontakte mit dem Ehepaar, das zuvor in Karsbach gelebt und seine Werkstatt in Gemünden betrieben hat. Die Firma führt hauptsächlich Auto-Folierungen durch, doch bieten die beiden auch Tuning, Scheibentönung und Felgenverkauf an.

 

 

Zur Freude der Feuerwehr und auch des Bürgermeisters Volker Hemrich versprach das Ehepaar nach kurzer Beratung, die Arbeiten völlig kostenlos durchzuführen. "Wir sind neu hier und möchten uns im Ort einbringen, deshalb haben wir beschlossen, dass wir die kompletten Kosten übernehmen", verrät Valentina Baum die Beweggründe für ihr Engagement. Denn immerhin rund 500 Euro hätten das Material und die Arbeitszeit gekostet. Ein ganzes Wochenende lang waren die beiden mit dem Feuerwehrauto beschäftigt.

 

 

Bürgermeister Hemrich sprach den beiden seinen Dank aus, denn so musste die Gemeindekasse nicht belastet werden. "Jetzt haben wir mehr Sicherheit bei Einsätzen in der Dunkelheit", hob Seim den wichtigen Aspekt für die Maßnahme hervor. Denn das Löschfahrzeug der Urspringer war bisher nur durch das Blaulicht, aber nicht durch zusätzliche Reflektoren in der Dunkelheit erkennbar.

 

Quelle: Text und Bild Heidi Vogel, Main Post

Jahreshauptversammlung am 19.01.2019

Fred Weimann wird Ehrenmitglied

Die Ehrung verdienter Mitglieder nahmen Vorsitzender Gerhard Kasamas und Kommandant Stefan Seim im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Urspringen vor.

 

 

 

Bereits seit 60 Jahren gehören Günter Ehehalt und Reinhold Schmitt der Wehr an. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft kann der aktive Kamerad Fred Weimann blicken, der einen Präsentkorb erhielt und gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Peter Kratzer, Stefan Seim und Andreas Krug gehören dem Verein seit 20 Jahren an. Bereits 20 Jahre aktiven Dienst können Andreas Burk und Sebastian Pemsel vorweisen, Martin Krug und Gerhard Kasamas sind seit 30 Jahren im Einsatz. Peter Albert, Lothar Krug, Fred Weimann und Reinhold Greß bringen es sogar auf 40 Jahre aktiven Dienst, wurden hierfür jedoch bereits geehrt.

 

 

Zuvor hatte Gerhard Kasamas den 54 Anwesenden einen kurzen Rückblick über die Vereinsaktivitäten abgeliefert. Neben der Bewirtung beim Holzfest, der Teilnahme am Rad- und Wandertag, bei dem die Feuerwehr den dritten Platz belegt hat, einer Wanderung nach Stadelhofen und dem Sonnwendfeuer stand erstmals ein Christbaumverkauf auf dem Programm.

 

 

Kommandant Stefan Seim berichtete von 27 Einsätzen im vergangenen Jahr, darunter je zehn Einsätze mit technischer Hilfeleistung und Sicherheitswache sowie vier Brandeinsätze. Erstmals in der Geschichte hatte die Urspringer Wehr einen ABC-Einsatz zu absolvieren, als im benachbarten Duttenbrunn Gas ausgetreten war. Unter den 46 aktiven Feuerwehrleuten befinden sich fünf Frauen. Insgesamt leisteten die Aktiven 206 Einsatzstunden. Dazu kommen noch 318 Stunden durch Übungen und 135 Stunden für die Vorbereitung zur Leistungsprüfung. Über eine besonders hohe Beteiligung mit 23 Aktiven freute sich Seim anlässlich der spontan einberufenen Übung zum damals aktuellen Thema Wald- und Flächenbrand. Äußerst positiv sieht der Kommandant auch den Wechsel von Jonas Krug, Kai Rapps und Nikolas Schulz von der Jugendfeuerwehr zur aktiven Wehr. Mit dem zugezogenen Fabian Riemer hat sich zudem ein erfahrener Kamerad angeschlossen.

 

 

Erstmals in der Geschichte der Urspringer Feuerwehr gibt es zwei Personen mit Doppelmitgliedschaft. Dies sind Jasmin Hartlieb aus Roden, die in der örtlichen Arztpraxis von Dr. Brack beschäftigt ist, und Katharina Mohr aus Trennfeld, die im Kindergarten arbeitet. Die beiden Frauen gehören der Feuerwehr in ihrem Heimatort an, dürfen während der Arbeitszeit jedoch in Urspringen mit ausrücken. Für Herbst 2019 kündigte der Kommandant schon einmal die Leistungsprüfung Löschangriff an.

 

 

Benedikt Sendelbach, neben Luisa Brack und Tim Ehrenfels einer von drei Jugendwarten, berichtete von einer guten Beteiligung der 13 Jugendlichen bei insgesamt 45 Übungen. Die stolze Anzahl von 845 Stunden kam so für die drei Jugendwarte und die Nachwuchskräfte zusammen. Neben dem Ablegen der Jugendflamme und einem Wissenstest standen die Teilnahmen am Jugendwandertag in Duttenbrunn und beim Adventsbasar auf dem Programm.

 

 

Auch der Bericht von Katharina Krug, die neben Andreas Burk, Andreas Krug und Patrick Wenzl für die "Löschdrachen", die Kinderfeuerwehr, verantwortlich ist, fiel durchweg positiv aus. So hat sich die Zahl bei den Jüngsten im Vergleich zum Vorjahr von 13 auf mittlerweile 22 Kinder erhöht, von denen lediglich drei aus benachbarten Gemeinden stammen. Neben dem Besuch der Polizei in Marktheidenfeld stand die Besichtigung des Urspringer Wasserwerks unter Führung des Wasserzweckverband-Vorsitzenden Christian Rauch auf dem Programm.

 

 

Nachdem Kassier Martin Krug von geordneten finanziellen Verhältnissen berichtet hatte und die seit einem Jahr im Amt befindliche Vorstandschaft entlastet worden war, sprach Bürgermeister Volker Hemrich den Feuerwehrkameraden seinen Dank aus. "Ohne die Feuerwehr wären wir nicht so sicher", betonte das Ortsoberhaupt und unterstrich die Bedeutung der örtlichen Wehr anhand der vom Gemeinderat genehmigten Anschaffungen und Modernisierungen. So wurde ein Trockenschrank für die Atemschutzmasken angeschafft und in Kürze werde im Feuerwehrhaus ein Telefonanschluss eingerichtet, über den auch die bei einem Einsatz dringend benötigten Alarm-Faxe eingehen. Außerdem soll die Außenbeleuchtung auf den neuesten Stand gebracht und die Fassade mit einem Anstrich versehen werden, wobei eventuell vorab Baumaßnahmen im Innenbereich durchgeführt werden.

 

 

In der abschließenden, kurzen Diskussionsrunde warf Reinhold Greß die Frage auf, wer überhaupt noch das Feuerwehrauto fahren dürfe. Hierauf erklärte Stefan Seim, dass alle Personen, die im Besitz des alten Dreier-Führerscheins sind, das Löschfahrzeug fahren dürften. Ansonsten könne man durch das Absolvieren von sechs Fahrstunden ebenfalls die Erlaubnis zum Führen des derzeitigen Fahrzeugs erlangen. Interessenten möchten sich beim Kommandanten melden.

 

 

Vorsitzender Kasamas kündigte für 9. Februar eine Winterwanderung nach Marktheidenfeld an, während für Mai ein Tagesausflug nach Würzburg mit Besichtigung der Feuerwehrschule, Schifffahrt und Nachtwächterführung geplant ist.

 

Quelle: Text und Bild Heidi Vogel, Main Post

Letzter Einsatz:

Presseberichte

Terminvorschau:


Samstag, 23.03.19
17:00 Uhr Übung für Atemschutzgeräteträger

Samstag, 06.04.19
17:00 Uhr Gruppenübung G1

Samstag, 13.04.19
17:00 Uhr Gruppenübung G2

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